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Eine Bewegung die bewegt: StreetArt

StreetArt flutet nun schon seit Jahren die Metropolen weltweit. Insgesamt lässt sich eine wahre Explosion von Kreativität auf der Straße konstatieren. Ständige, schnelle und fortwährende Weiterentwicklungs- und Erneuerungsprozesse kennzeichnen die StreetArt Szene. Gearbeitet und experimentiert wird dabei mit einer Fülle von Materialien. Ständig werden neue Wege beschritten, neue Techniken entwickelt und bislang unentdeckte Orte für die Arbeiten erobert. Die parallele unablässige Neuverknüpfung bekannter Materialien, Techniken und Kommunikationsformen zeigt den hohen Innovationsgrad der Szene.

 

StreetArt ist einfach „Kunst im öffentlichen Raum“. Im Gegensatz zum Graffiti überwiegt hier der Bildteil als das kunstvolle Schreiben (Writing) des eigenen Namens. Die Künstler präsentieren ihre Werke mit den verschiedensten Medien wie Marker, Pinsel, Malerrollen, Sprühdosen, Aufkleber, Poster, Sticker und vielem mehr. Als Gestaltungsuntergründe dienen die vorhandenen Flächen im öffentlichen Raum wie Wände, Stromkästen, Laternen, Verkehrsschilder, Telefonzellen, Mülleimer, Ampeln und andere Stadtmöbel wie Bürgersteige, Straßen und sogar Bäume. Die Motivation ist, das eigene Umfeld (stadtweit oder nur im „Neighborhood“) auf anarchistische und/oder kreative Weise visuell mitzugestalten.

 

Die Straße wird zur Galerie und die Künstler lassen darin die Menschen kostenlos an ihren Kunstwerken teilhaben - und das in jedem Augenblick ihres Alltags, wo sie sich auf den Straßen bewegen.

Ose, Montpellier 2019
Ose, Montpellier 2019



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